Freiwillige Feuerwehr Foerste


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Weitere Krankheiten

Erklärung/ Info

Unterzuckerung (Hypoglykämie)

Ursachen:

  • Ungenügende Nahrungsaufnahme.
  • Überdosierung von Insulin oder Antidiabetika.
  • Begleiterkrankungen wie Infektionen, Unfälle.
  • Übermäßige sportliche Betätigung.


Erkennen

  • Unruhe
  • Flaues Gefühl im Magen.
  • Hungergefühl
  • Schwindel
  • Bewusstseinstrübung


Das können Sie tun

  • Traubenzucker und/oder gezuckerte Getränke geben.
  • Für Ruhe sorgen.
  • Stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit.
  • Notruf



Überzuckerung (Hyperglykämie)


Der Notfall durch Überzuckerung ist wesentlich seltener als der Notfall durch Unterzuckerung.
Ursachen

  • Ungenügende Insulinpoduktion der Bauchspeicheldrüse.
  • Vergessene oder nicht verabfolgte Insulininjektion.
  • Begleitkrankheiten wie Infektionen, Unfälle.
  • Übermäßige Nahrungsaufnahme.


Erkennen

  • Starker Durst.
  • häufiges Wasserlassen.
  • Übelkeit, Erbrechen.
  • Obst- und weinähnlicher Geruch der Atemluft (Acetongeruch).
  • vertiefte Atmung.


Das können Sie tun

  • Unterstützung bei der Insulingabe
  • Stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit.
  • Notruf: Arzt



Akute Erkrankungen der Bauchorgane


Plötzlich auftretende akute Erkrankungen im Bereich des Bauchraumes können viele Ursachen haben, z.B. Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, der Gallenblase, der Eierstöcke, oft auch des Blinddarmes.

Häufig sind solche Entzündungen von Schüttelfrost, Fieber, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen begleitet. Geschwüre im Magen-Darm-Bereich, Steineinklemmungen in den Gallen- und Harnwegen sowie Darmverschlüsse verursachen oft sehr starke Bauchschmerzen. Manchmal schwellen die Schmerzen periodisch an und wieder ab. Solche Schmerzen werden als Koliken bezeichnet

Die Bauchdecke ist gespannt, der Betroffene auffallend blaß. Er hat Schockanzeichen mit Blutdrucksenkung, eventuell schwacher Puls und Schweißausbrüche. Der Betroffene nimmt meist eine "Schonhaltung" mit angezogenen Knien ein. Er liegt dabei häufig auf der Seite. Die Bauchdecke wird dabei entspannt, was die Schmerzen lindert.

Das können Sie tun:

  • Zu den wichtigsten Maßnahmen bei allen akut Kranken gehört es, den Betroffenen zu beruhigen und ihn zu betreuen.
  • Den Kranken warm zudecken und Unruhe und Hektik vermeiden.
  • Den Rettungsdienst alarmieren (Notruf).
  • Den Kranken nach seinen eigenen Wünschen lagern, wobei meist nur die vom Kranken schon eingenommene "Schonhaltung" durch eine bequeme Knierolle unterstützt werden muß.
  • Bei Atemnot den Oberkörper erhöht lagern.
  • Der Betroffene darf auf keinen Fall etwas essen oder trinken (wegen der oft notwendigen sofortigen Operation). Auch Medikamente wie Schmerzmittel sind verboten, da sie die ärztliche Diagnose erschweren würden.

Diabetes Mellitus


Jeder Mensch hat eine bestimmte Menge Zucker im Blut, die für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Körpers unerlässlich ist. Dieser Zucker kommt aus der Nahrung. Normalerweise reguliert der Körper diese Zuckermenge so, dass nie zu viel und nie zu wenig Zucker im Blut ist. Bei Diabetikern ist diese Regelung des Zuckerstoffwechsels gestört. In der Bundesrepublik leiden ähnlich wie in anderen Ländern etwa 5 - 6% der Bevölkerung an Diabetes Mellitus, also ca. 6 Millionen Personen (Tendenz steigend, man nimmt an bis zum Jahr 2015 etwa doppelt soviel).


Weitere Informationen

Der Deutsche Diabetiker- Bund ist die Interessenvertretung der Diabetiker, die wertvolle Hinweise über eine Krankheit geben kann.


Asthma bronchiale


Die Ursache für Bronchialasthma sind allergische Reaktionen, psychische Einflüsse und wiederkehrende Infektionen der Luftwege. Dabei entsteht die Atemnot durch eine Verkrampfung oder Verschleimung der tieferliegenden feinen Bronchialäste (Bronchiolen) in der Lunge.

Erkennen des Bronchialasthma

Ein an Asthma bronchiale erkrankter Patient hat weniger Mühe beim Lufteinatmen, das Ausatmen fällt ihm aber schwer. Er ringt keuchend nach Luft und ist infolge des Sauerstoffmangels blau im Gesicht (besonders an den Lippen erkennbar). Der Patient hat Angst und ist sehr unruhig.

Das können Sie tun

  • Den Betroffenen beruhigen und ihn auffordern, bei aufrechtem Oberkörper (stehend oder sitzend) ruhig zu atmen.
  • Die Einnahme von Medikamenten (Inhalation) unterstützen.
  • Für Arztbehandlung sorgen.
  • Evtl. Notruf


auf die Betroffenen und umherstehenden Passanten einzuwirken, um damit weitere Schäden zu verhindern. Sie helfen auch, wenn Sie unbedachtes und falsches Eingreifen Dritter verhindern.


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